Allgemein

Die nützlichen Google Dienste

12. Juli 2018

author:

Die nützlichen Google Dienste

Es gibt sie: Die nützlichen Dienste von Google. Ich selbst nutze einige davon und zahle auch eine Kleinigkeit zum Beispiel für die Verwaltung meiner Emailadressen in Gmail. In diesem Beitrag gehe ich auf die Vor- und Nachteile ein und/oder erkläre die einzelnen Dienste.

Google Drive

Praktisch jeder, der ein Android Smartphone hat, nutzt wahrscheinlich Google Drive als Dienst. Ausser, jemand sichert seine Daten auf dem Smartphone in einem anderen Cloud Dienst. Womit wir schon beim Thema wären: Drive ist eigentlich ein Cloud Storage. In den letzten Jahren haben Sie einiges getan. Sei das mit der Benutzerfreundlichkeit oder dem zur Verfügung stehenden Speicher.

Aktuell stehen bereits 15 Gigabyte kostenlos zur Verfügung. Für einen kleinen Aufpreis im Monatsabo bekommt man zwischen 100 Gigabyte und einem Terrabyte. Um die Daten seines 64GB Smartphones zu sichern, muss also schon ein zusätzliches Abo her für 2 Franken pro Monat. Was im Verhältnis jedoch relativ günstig ist. Wer zusätzlich Daten sicher möchte auf der Cloud von Google, der hat die Möglichkeit diese zu synchronisieren. Allerdings gibt es hier einen entscheidenden Nachteil:

Die Drive File Station: Das ist ein neues Tool von Google, um die Daten zu synchronisieren. Der Vorteil dieses Tool ist: Man spart Speicherplatz auf der lokalen Festplatte, weil keine Daten heruntergeladen werden. Sie sind alle online verfügbar in der Cloud. Möchte man diese offline verfügbar machen, muss dies explizit angegeben werden. Womit ich zum Nachteil komme: Alle offline Daten werden auf dem Laufwerk C gespeichert. Das ist insofern ein Nachteil, weil ich klar die Meinung vertrete: Daten gehören auf eine andere Festplatte bzw. auf eine andere Partition ausserhalb von C. Aktuell ist das Downloadverzeichnis nicht änderbar. Ich bin deswegen auf Dropbox umgestiegen und bezahle dort für 1 Terrabyte rund 200 Euro pro Jahr.

In Drive gibt es noch ein paar Dienste, die durchaus sinnvoll sein können. Gerade für Personen, welche unterwegs arbeiten.

Google Docs

Dieses Tool nutze ich sehr regelmässig. Gerade dann, wenn ich mein Schreibzeug zu Hause vergessen habe. Docs ist ein Google Dienst um Dokumente zu erstellen wie in Microsoft Word. Allerdings sind die dort erstellten Dokumente nicht in anderen Programmen nutzbar. Das ist somit der grosse Nachteil daran. Die Bearbeitungsmöglichkeiten sind auch beschränkt und nicht so ausführlich wie in Word.

Eine der grossen Vorteile ist, dass verschiedene Personen gleichzeitig an ein und demselben Dokument GLEICHZEITIG arbeiten können. Gut, das geht mittlerweile auch schon bei Office Online. Bei Google Docs sieht man direkt, wer wo auf dem Dokument gerade arbeitet. Dies ist mit einer Farbe, einem Balken und darüber der Name gekennzeichnet. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Dokumente online jederzeit verfügbar sind, egal wo man sich gerade findet.

Man braucht sich dazu nur mit seinem Googlekonto einzuloggen und schon hat man Zugriff. Docs ist ein Bestandteil von Drive und kann nicht als alleinstehender Dienst genutzt werden.

Google Tabellen

Dieser Dienst kann verglichen werden mit Excel. Allerdings mit weit weniger Funktionen. Ich nutze das «Excel von Google» für kleinere Kalkulationen, die ich zum Beispiel online brauche und jederzeit erweitern muss. Vor allem aber als Auswertungstool für meine Kunden. Diese haben sowieso ein Googlekonto und können dort ihre Erfolge nachschauen bzw. eine detaillierte Übersicht erhalten über die Social Media Aktivitäten und was sie so reichweitenmässig bringen.

Die Kalkulationen sind auch fast gleich, wie bei Excel. Dieses Tool wurde in den letzten massiv erweitert. So kommen die möglichen Formeln fast an Excel heran. Zu komplizierte Berechnungen und Makros sind in Google Tabellen nicht möglich. Dafür gibt es dann aber auch Excel. Wie bei Docs, kann auch hier gemeinsam an dem Dokument gearbeitet werden. Dies ist vor allem für Teams sehr gut.

Mein Lieblingstool: Google Präsentationen

Im Prinzip ist dieses Tool wie Powerpoint. Mit einem grossen Unterschied: Hier wird nicht Wert auf Animationen gelegt, sondern auf Inhalt. Einfache Animationen sind auch in Google Präsentationen möglich. Hineinschweben, hinausgleiten usw. Allerdings die eigenen angelegten Animationen mit Richtungsverlauf usw. sind leider nicht möglich. Das erachte ich jedoch als Vorteil. Ich bin damit viel weniger geneigt, Animationen in die Präsentation zu integrieren.

Dieses Video, welches Google AdWords (ab Ende Juli 2018 Google Ads) erklärt, habe ich mit Powerpoint umgesetzt. Dies ist natürlich mit Präsentationen so nicht umsetzbar. Auch hier ist es wieder möglich gemeinsam an den Präsentationen zu arbeiten. Ich erstelle alle meine Präsentationen für die Videos, ausser natürlich wenn es um Erklärvideos mit Animationen geht, in Google Präsentationen. Ich nutze es auch für meine Tätigkeit als Dozent bei den Juventus Schulen.

Google Formulare – genial und einfach!

Du hast keine Webseite zur Hand oder möchtest einfach eine kleine Umfrage starten, ohne eine eigene Webseite zu haben? Dann sind Google Formulare für Dich genau das richtige Tool. Erstelle ganz einfach eigene Formulare. Ich nutze es zum Beispiel für Zwischenbilanzen meiner Tätigkeit als Dozent und frage die Klasse nach ihrer Meinung über mein vermitteltes Wissen.

Du kannst diese Formulare auch nutzen für Umfragen mit Frage & Antwort oder Bewertungen. Zum Beispiel könnte eine Frage lauten: Wie zufrieden bist Du mit unserem Service? Wähle 1 für unzufrieden (…) oder 5 für sehr zufrieden. Wenn diese Umfrage abgeschlossen ist, können die Daten exportiert werden. Einen Nachteil sehe ich derzeit in diesem Tool noch nicht, weil ich es nur sporadisch nutze.

Google Keep – früher Notizen

Wenn Du gerade mal keinen Zettel und keinen Schreiber dabeihast, nutze unter Android das Notizprogramm Google Keep. Das sind wie Postit’s nur eben digital. Die App kann aber noch mehr, als nur Notizen. Man kann auch zeichnen damit. Die Notizen sind auch online zu erreichen unter keep.google.com. Ich nutze dies vor allem, um mich auf Besprechungen vorzubereiten oder um eine zentrale «Datenbank» meiner Notizen zu haben. Wenn mir gerade etwas einfällt oder ich einen Geistesblitz habe, zücke ich kurz mein Handy und schreibe eine Notiz.

Ok, die analoge Version eines Notizbuches wäre sicher auch gut. Allerdings habe ich mein Handy meistens dabei und deswegen bevorzuge ich einer der Besten Google Dienste. Trotz, dass es ein Google Dienst ist, gibt es die App auch für iPhones.

Google Calendar

In der heutigen digitalen Zeit ist es wichtig, nicht nur einen Offline-Kalender zu haben, sondern auch einen online. Das erleichtert die Arbeit anderer, die für einen Termine einschreiben, oder wenn jemand nachschauen muss ob die Person gerade da ist oder nicht. Das richtig Tolle daran ist, dass sogar in Outlook der Google Kalender dargestellt werden kann. Dafür muss man diesen nur mit Outlook verbinden.  Eine Anleitung findest Du hier.

Somit können unabhängig vom Betriebssystem des Smartphones Outlook- und Google-Kalender betrieben und synchronisiert werden.

Google Allo

Vielleicht habt Ihr davon schon mal gehört. Das ist die Chat-App von Android. man kann Sie jedoch auch vom PC aus nutzen. Ich selbst nutze ja Whatsapp oder den Messenger von Facebook. Da sind einfach viel mehr aus meinem Netzwerk drin, als bei Allo.

Der Dienst wurde aus Hangouts heraus entwickelt als Alternative zu Whatsapp. Es hat sich allerdings nicht wirklich durchgesetzt und bleibt ein Insider. In der App integriert ist auch der Google Sprachassistent. Man kann also auch neben dem Chatten per Tastatur dem Assistenten den Text diktieren.

Google Duo

Wie oben bereits erwähnt gibt es eine zweite App, die ebenfalls aus Google Hangouts heraus entwickelt wurde. Hier kann nun, ähnlich wie bei Facetime von Apple, sich miteinander per Videochat unterhalten werden. Viel Spektakuläres dazu gibt es nicht mehr zu sagen.

Da ich nicht der Videochatter bin, habe ich auch diese App noch nie ausprobiert. Die Qualität soll aber trotz 3G überragend sein. man kann auch zwischen WLAN und mobilem Netzwerk wechseln ohne Qualitätsverlust. Wie das allerdings funktionieren soll, ist mir ein Rätsel. Normalerweise hat man per 3G nämlich je nach Abo viel weniger Bandbreite zur Verfügung.

Google Hangouts

Ja, das ist ein Tool der ersten Stunde von Googleplus, dem alternativen Netzwerk zu Facebook und Co. Ich gehe gleich auf Googleplus ein. Google Hangouts ist im Prinzip das zusammengefasste Allo und Duo. Wobei jedoch Hangouts mit bis zu 10 Personen in gleichen Chat möglich ist. Allerdings wurde dieses Tool mit der Zeit immer komplizierter und deswegen wurde das dann auch nicht mehr so oft benutzt.

Zu Beginn von Googleplus und Hangouts war ich fleissiger Besucher verschiedenster Hangouts. Meistens mit den gleichen Personen und wir haben uns manchmal über Gott und die Welt oder aber auch über spezifische Themen unterhalten. War ganz lustig!

Und zum Schluss noch Googleplus

Googleplus ist eigentlich keiner der Google Dienste. Es ist mehr ein Pendant zu Facebook und Co. als soziales Netzwerk. ich bin Nutzer der ersten Stunde von Googleplus. Damals brauchte man noch eine Einladung einer Person, die schon Zugang hatte. Zum Glück habe ich bei Facebook bereits ein gutes Social Media Kompetenznetzwerk aufgebaut und bekam dann eine Einladung eines Kontaktes.

Leider hat sich Googleplus durch die ganzen Redesigns und die Abschaffung der Klarnamenpflicht (das war das absolute Totschlagargument für mich, Googleplus beizutreten) selbst ins Knie geschossen. Ich habe dort ein Netzwerk von 2700 Followern. Aber interagiert wird leider kaum mehr. Zu Beginn hatte ich viele Kommentare und sog. +1 (gefällt mirs bei Facebook als Vergleich). Heute, wenn es hoch kommt, habe ich noch 1-2 Mal ein +1 auf den Beiträgen, wenn überhaupt.

Ich kann es leider nicht belegen. Aber es heisst, dass Googleplus auch suchmaschinenrelevant sei. Deswegen teile ich dort auch meine Blogbeiträge noch und versehe sie mit den Hashtags die zu dem Beitrag passen.

Das war nun also der Überblick auf ein paar Google Dienste, mit denen Du arbeiten kannst. Ich hoffe, ich habe Dir einen Einblick verschafft und Du weisst nun um die Vor- und Nachteile. Ich bin zwar nicht immer explizit auf Diese eingegangen, jedoch soll es für Dich auch ein kleines Nachschlagewerk sein.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.